Donnerstag, 24. November 2005

-ab- und anwesend-

schon seit einigen tagen kein berlin gesehen. nur wetter.

am samstag haben sich hier einige insider vom predigerseminar getroffen, um den letzten durchlaufenen kurs zu reflektieren und zu verbessern. ausserdem waren die entwicklung und finanzierung des gesamten jfi-ausbildungsbereichs thema und diskussionspunkt. haben aber ein ganz vernünftiges konzept erstellt.
die letzten 3 tage hatten wir hier bei storch ältesten- und geschäftsführungstreffen. in den spitzenbelastungszeiten rauchen da schon mal die köpfe, und mirkos permanenter alarmruf "wir haben bereits um 40 minuten überzogen, bitte lasst uns die punkte zusammenfassen" wird uns jetzt fehlen.
neben dem ä-kreis waren auch josha, andreas und morti dabei. morgen werde ich noch bei den erfurter jesus freaks auflaufen und olli und katrin treffen. danach gehts endlich (nach einer woche "dienstreise") wieder nach haus.

Freitag, 21. Oktober 2005

48 crash...

seit anfang oktober läuft in berlin ein CRASH-kurs, in dem fundamentale fragen zum glauben und der gottesbeziehung beantwortet und diskutiert werden. diese sessions laufen in einem sehr entspannten und gastfreundlichen rahmen und sind für glaubensinteressierte freunde bzw. skeptiker gedacht.
in einem 4mann-team haben wir uns gedanken zu verschiedenen themen gemacht, die insbesondere antworten auf theologische, aber auch sehr lebenspraktische fragen liefern sollen.
die bandbreite reicht von der berühmten theodizee-frage über die "probleme" dreieinigkeit, absolutheitsanspruch, sündenvergebung bis zu ganz handlichen topics wie dem umgang mit versuchungen oder z.b. lebensbereinigung.
dabei haben wir jesus freaks wert drauf gelegt, das ganze nicht im referat-format abzuhandeln, sondern diese teachings und diskussionen in eine atmosphäre einzubetten, in der freundschaften und tiefergehende beziehungen möglich sind. jeder hat die chance, einem "prediger" auf den zahn zu fühlen und rauszubekommen, ob und wie ein leben mit jesus funktionieren kann.
deshalb heisst der kurs auch "CRASH - Christliche Reaktion Auf Skeptische Hinterfragungen".
die themen versuchen wir per powerpoint und video visuell zu präsentieren und so entspannt und verständlich zu vermitteln.

hier die schicke visitenkarte von miss laura -->

crash

Freitag, 14. Oktober 2005

Die SMS-Bibel

Die australische Bibelgesellschaft hat die 31’173 Verse des Alten und Neuen Testaments in knackige SMS-Versionen übersetzt.
Dabei wurde eine mit Abkürzungen und Szene-Wendungen gespickte Sprache verwendet, die üblicherweise für SMS-Mitteilungen benutzt wird. Der erste Vers der Bibel «Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde» heisst in SMS-Sprache: «In da Bginnin God cre8d da heaven & da earth».

"Die alten Zeiten, in denen es die Bibel nur in einem düsteren schwarzen Einband gab, sind lange vorbei", sagte der Sprecher der Bibelgesellschaft, Michael Chant. Grundlage der SMS-Übertragung war die Übersetzung der "International Contemporary English Version".

Syntax und Grammatik wurden beibehalten, nur die Schreibweise der Wörter wurde den SMS-Gepflogenheiten angepasst.
Auf der Website der Australischen Bibelgesellschaft kann man die SMS-Bibel runterladen und dann per Datenkabel aufs Handy senden.
Die Website mit den SMS-Texten

Der norwegische Internetdienst GospelSearch arbeitet derzeit auch an einer neuen Kompakt-Version des Bestsellers, um die Frohe Botschaft portionsweise als schriftliche Kurzmitteilung auf Handy-Displays schicken zu können.

"Wir hoffen, dass dieses Projekt neues Interesse an der Bibel weckt, vor allem natürlich an ihrer traditionellen Fassung", meinen die Autoren Anders Torvill Björvand und Johannes Holmedahl. Das Vaterunser wurde bereits auf 160 Zeichen verkürzt und damit in SMS-Format gebracht. Die ersten drei Verse der Kompakt-Version lauten: "Vater im Himmel. Du bist heilig. Komm!" Zunächst leider nur auf norwegisch angeboten.

Donnerstag, 6. Oktober 2005

kolleschn...

- diesen tiefsächsischen begriff verwende ich für berufsverwandte artgenossen, und hier ist ein weiterer unter die bloggers getreten:
mister doktor nobbi
seines zeichens ordinierter intellektueller amts-jesusfreak mit seelsorgerlichen ambitionen,
meines zeichens warmherziger und aufgeschlossener mitmensch, der hoffentlich feine gedanken preisgibt.

Mittwoch, 5. Oktober 2005

genau!

und weil ich so ein lausiger blogger bin, hab ich mir gedacht, ich werde meine nonrepräsentativen werte folgender umfrage zuführen:


Wie ich blogge?!



Die Forschungsstelle "Neue Kommunikationsmedien" der Universität Bamberg führt zur Zeit diese Online-Umfrage "Wie ich blogge?!" durch, um mehr über Motive und Meinungen von Bloggern zu erfahren. Das ist die bislang größte derartige Befragung im deutschsprachigen Raum und richtet sich nicht nur an aktive Weblog-Autoren, sondern auch an Leute, die Weblogs "nur" lesen oder ihr Weblog inzwischen wieder aufgegeben haben.

Dienstag, 27. September 2005

lousy bloggers like me...

...should leave webspace for blessing others...
ja, es ist wahr, ich bin ein schlechter mensch. ich pflege meinen weblog nicht. es ist eine schande.
ja, ich bin ein arroganter mensch. ich verlinke nicht jeden, nicht mal meine eigene frau.
ja, ich bin ignorant geworden und verfolge kaum noch das leben um mich herum.
ja, ich bin sensationslüstern und hetze mit bild und morgenpost um die wette. news wandern unzensiert auf die titelseite:

monatelang konnten mirko und tirza ihr süsses geheimnis verbergen, aber nun ist es doch einem paparazzi gelungen, die frischgebackenen eltern zu überführen. hier sehen wir den vater, der mit verklärtem aber glücklichem blick die knautschzonen seines kindes studiert.

mirko

solche zugvögel...

...wie mirko oder storch bieten mehr als nur interessante formationen am grauverhangenen herbsttag:
die kerle ziehen in regelmäßigen abständen mit ihren blogs um, um den spinneweben der ollen postings zu entgehen(?).
jedenfalls hab ich mal eben die veralteten links hier überbügelt...

Mittwoch, 7. September 2005

Als ich neulich...

...in meiner ollen, halbzerfallenen Elberfelder (kennt ihr jemanden, der Bücher günstig neu bindet?) rumblätterte, beschäftigte mich folgender Text:

1.Kor 9,19 "Denn obwohl ich allen gegenüber frei bin (siehe V1 Bin ich nicht frei? Bin ich nicht Apostel? Habe ich nicht Jesus gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn?), habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich so viele wie möglich gewinne. 20 Und ich bin den Juden wie ein Jude geworden [siehe Apg 16,3 beschnitten um der Juden willen], damit ich die Juden gewinne; denen, die unter Gesetz sind, wie einer unter Gesetz - obwohl ich selbst nicht unter Gesetz bin -, damit ich die, welche unter Gesetz sind, gewinne; 21 den Gesetzlosen wie ein Gesetzloser - obwohl ich nicht ohne Gesetz vor Gott bin, sondern unter dem Gesetz Christi -, damit ich die, welche ohne Gesetz sind, gewinne. 22 Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden [siehe Kap 8,9 Seht aber zu, daß nicht etwa diese eure Freiheit den Schwachen zum Anstoß werde!], damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige errette. (siehe Röm 15,1 Wir Starken aber sind verpflichtet, die Schwachheiten der Kraftlosen/ Unfähigen zu tragen und nicht uns selbst zu gefallen. bzw. 1Kor 10,24 Niemand suche das Seine, sondern das des anderen!) 23 Ich tue aber alles um des Evangeliums willen, um an ihm Anteil zu bekommen."

Plötzlich geschah das Unglaubliche: Die Buchstaben färbten sich neongrün und begannen wie wild zu tanzen. Wie gebannt verfolgte ich das mysteriöse Schauspiel, bis sich jede einzelne Letter beruhigte und neu plazierte. Mein achso vertrauter Korintherbrief präsentierte sich in einer völlig neuen Erscheinung:

"Obwohl ich niemandem gegenüber verpflichtet bin (immerhin bin ich ein Mann der ersten Stunde und habe Jesus selbst gesehen!), bin ich für jeden ein Diener geworden, um möglichst viele zu gewinnen. Den Theologen mach ich's recht (ich sprech sogar ihre Sprache), um ihre Einsicht zu gewinnen, den Konservativen begegne ich mit starkem Respekt gegenüber ihren Ansichten, um auch sie zu überzeugen. Den Unfrommen begegne ich genauso entspannt, wie sie selbst drauf sind, ohne meine Hingabe gegenüber Jesus zu verletzen (obwohl ich in gewisser Hinsicht fromm bin!), damit ich auch sie gewinne. Den Kraftlosen und Unfähigen (auch den Analphabeten und denen ohne Schulabschluss) komme ich ebenfalls schwach entgegen, damit sie mich verstehen. Egal welchen Style die Leute pflegten, ich bin immer einer von ihnen geworden, damit durch mich ein paar Gott kennen lernen. Das ganze mach ich nur, um meinem Job und meinem Leben gerecht zu werden."

Wie von selbst blätterten die welken Seiten um und führten mich wenige Kapitel zurück:
1.Kor 2,4 "Meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit /nicht in Vortrefflichkeit der Rede [Kap 1,17 denn Christus hat mich ausgesandt, das Evangelium zu verkündigen: nicht in Redeweisheit, damit nicht das Kreuz Christi zunichte gemacht werde], sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft."
*zwusch* *blink* ...und wieder diese seltsame Metamorphose:

"Die Sprache, mit der ich die Bibel erklärte, bestand nicht aus intellektuellen Begriffen oder geschliffener Rhetorik (denn ich will ja nicht auf meinen Intellekt, sondern die eigentliche Message hinweisen), sondern überzeugte auf übernatürliche Art."

Nun hatte ich die Faxen dicke. Ich schlug mein Frommschwert zusammen, schüttelte verärgert den Kopf und beschloss, mich nicht mehr so intensiv mit dem ganzen Trouble um die Volxbibel zu beschäftigen. Schließlich gibt es ja Wichtigeres, als den Leuten zu erklären, was in der Bibel steht! Oder?

ein neuer tag des sieges

der angriff der univeganer

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the good life

i've watched my dreams all fade away# and blister in the sun# everything i've ever had# is unraveled and undone# i've set upon a worthless stack# of my ambitious plans# the people that i've loved the most# have turn their backs and ran# ## this is the good life# i've lost everything# i could ever wantand ever dream of# ## this is the good life# i found everything# i could ever need# here in ur arms# ## loneliness has left me searching# for someone to love# poverty has changed my view# of what true riches are# sorrows opened up my eyes# to see what real joy is# pain has been the catalyst# to my hearts happiness# ## what good would it be# if u had everything# but u wouldn't have# the only thing u need...

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